Medizinische Hilfe

posted by: Super User
Zuletzt aktualisiert: 11 November 2018
Erstellt: 09 Oktober 2009
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Falls Sie ins Krankenhaus müssen

Wenn Sie im Falle einer plötzlichen Erkrankung auf Madeira medizinische Hilfe benötigen, scheuen Sie sich nicht, sich ins Krankenhaus Dr. Nélio Mendonça „Cruz de Carvalho“, das über eine gut organisierte Notfallversorgung verfügt, einweisen zu lassen. Wenn die Erkrankung schwerwiegender ist, bringen sie die Bombeiros mit dem Ambulanzwagen dort hin. In diesem oberhalb vom Hotel Pestana Carlton gelegenen Zentralkrankenhaus werden sie erstklassig versorgt. Dort gibt es eine gut ausgestattete Notfallambulanz, eine Intensivstation und Dialyse-Maschinen. Auch Operationen werden dort gemacht. Auf den Stationen arbeiten freundliche Schwestern und Pfleger. Das Zentralkrankenhaus verfügt unter dem Strich über die gleichen Fähigkeiten wie ein deutsches Krankenhaus. Den Ärzten dort kann man vertrauen. Einige von ihnen sprechen Englisch, wenige sogar Deutsch.  Mit einer Europäischen Krankenversicherung ist man auf der sicheren Seite und bleibt nicht auf den Kosten sitzen.


Sind Sie ausreichend krankenversichert?

18.10.2013

Einen guten Ratschlag für alle Madeiraurlauber. Schließen Sie vor Antritt der Reise eine separate Auslandskrankenversicherung ab, bzw. erkundigen Sie sich bei Ihrer Krankenkasse, ob sie eventuelle Kosten eines Arztbesuches oder eines Krankenhausaufenthalts übermimmt. Das gilt auch für Deutsche die ständig hier leben. Sonst kann es im Krankheitsfall sehr teuer werden. Ein Beispiel aus den letzten Tagen: Eine seit zwei Jahren auf Madeira lebende Frau musste wegen Verdacht auf Schlaganfall ins Krankenhaus. Der deutsche Arzt wie sie in eine Privatklinik, wo sie noch am gleichen Tag in die "Röhre" kam. Folgeuntersuchungen am nächsten Tag mit Darmspiegelung, Herzfunktionskontrolle nebst Thorax- und Bauchraum-CT schlossen sich an. Das Ergebnis auf der Rechnung: 1600,00 Euro inklusive Arzthonorare. Da die Frau dauerhaft im Ausland lebt, will  ihre deutsche Krankenkasse, für die sie über ihre Rente noch immer Beiträge zahlt, für die Kosten nicht aufkommen. Aber auch die mit der deutschen Kasse kooperierende portugiesische Gesundheitskasse sperrt sich - weil die Frau in einem privaten Krankenhaus war. Notfall hin, schnelle Behandlung her, die Frau bleibt auf den Kosten sitzen. Wäre die Frau direkt ins Zentralkrankenhaus gekommen, wären ihr die horrenden Kosten erspart geblieben. Der Rat von Madeira-News: Versichern Sie sich ausreichend - egal, ob Sie auf Madeira leben oder nur hier Urlaub machen.


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