Die Trauminsel im Atlantik
Madeira hat viele Namen. Die einen nennen sie die Blumeninsel, die anderen den schwimmenden Blumenkorb oder Garten Eden. Viele halten das Archipel für ein Überbleibsel von Atlantis. Vulkanische Aktivität hat das Eiland aus der Tiefsee gehoben und ist damit für die Entstehung dieser Trauminsel verantwortlich. Angst braucht niemand vor der Glut im Erdinnern haben. Die Vulkane auf Madeira sind bereits vor Millionen von Jahren erloschen. Trotzdem kann man „jede Menge“ Reste des Magmas sehen, zum Beispiel ganz besonders in Porto Moniz, wo die ehemals glühende Lava dafür sorgte, daß es im Nordwesten der Insel ein Naturschwimmbad gibt.
Madeira besteht aus mehreren Inseln: Die Hauptinsel ist 57 Kilometer lang und misst an der breitesten Stelle 23 Kilometer. Ihr Umfang beträgt 151 Kilometer und die Fläche knapp 740 Quadratkliometer. Die höchste Erhebung ist der Pico Ruivo mit 1861 Meter.