Kühe bleiben Einzeltiere

Kühe bleiben als Einzeltier ihr Leben lang in Kuhhäusern.
Die einen halten es für Tierquälerei, die anderen machen sich keine Gedanken darüber, wie die Kühe untergebracht sind.

Kühe bleiben als Einzeltier ihr Leben lang in Kuhhäusern

Die einen halten es für Tierquälerei, die anderen machen sich keine Gedanken darüber, wie die Kühe untergebracht sind. Aber es geht beim besten Willen nicht anders. Die Tiere würden, ließe man sie frei herumlaufen, abstürzen, oder sie würden sich über die kleinen Gärten hermachen, die von den Bauern liebevoll gepflegt werden, damit die Familie möglichst wenig hinzukaufen muss.

Wenn man mit dem Touristenbus zu einer Inselrundfahrt startet, werden die Fremdenführer Sie irgendwann auf die fensterlosen Kuhhäuser aufmerksam machen, die malerisch inmitten der kleinen Terrassenfelder an den Hängen stehen.

Schnell werden Sie feststellen, dass es den Bauern nicht möglich ist, die Rinder frei laufen zu lassen. Sie würden alles kahlfressen, was der Landwirt besser auf dem Markt verkaufen kann. Außerdem würde die Kuh sich sehr schnell zu Tode stürzen ­ und das wäre eine Katastrophe für die nicht
gerade reichen Bauernfamilien.

Um die Tiere ­ meist handelt es sich um eine Kuh pro Familie ­ zu füttern, wird das Gras am Wegesrand geschnitten und auf dem Kopf als grüne Last nach Hause getragen. Sicher werden Ihnen bei der Rundreise Frauen und Männer auffallen, die dicke Bündel Gras und anderes Grünzeug auf dem Kopf tragen.
Es wird an die Kühe verfüttert, die keine Not leiden.

Das Rindfleisch, das auf Madeira in den Restaurants angeboten wird, ist saftig und von guter Qualität. Probieren Sie mal die “Espetada³, die bekannten Fleischspieße. Sie werden an dem Gaumenschmaus Ihre Freude haben.

Fast alle Restaurants bieten dieses Gericht an. Wenn Sie auf eigene Faust unterwegs sind, werden Sie auch Fleisch auf Lorbeerspießen finden. Besonders bei Dorffesten, die ja jetzt nach der Winterpause wieder beginnen, werden diese Fleischspießen zusammen mit dem vor Ort erzeugten Hauswein verkauft. Das Lorbeerholz, auf denen die Fleischbrocken aufgespießt sind, geben dem Gericht, zusammen mit dem groben Meersalz und Knoblauch, einen herzhaften Geschmack.

Troztdem gibt es Rinder "in freier Wildbahn". Man sieht die durch Hirten betreuten Tiere meist auf der Hochebene Paul da Serra. Hier kann es vorkommen, das in dieser Region plötzlich Kühe im Nebel auf der Straße stehen. Also bei schlechter Sicht nicht rasen.

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