Unterwasser-Fotografie

Es ist nicht schwer, gute Fotos unter Wasser zu machen

Taucher möchten gerne Bilder von ihren submaritimen Ausflügen mit nach Hause bringen. Wenn einige Regeln beachtet werden, ist das gar nicht so schwierig.


Mit der Unterwasserkamera den Manta "einfangen"

Alle Gewässer ob Meer- oder Seewasser, enthalten Partikel, die einen organischen oder anorganischen Ursprung haben. Je nachdem ob das Gewässer mehr oder weniger Partikel hat, sagen wir: " Das ist aber eine tolle Sicht!". In der Carlton Bay, dem Hausrevier von Madeira Divepoint, oder dem zweiten Revier vor Garajau herrscht durchschnittlich eine Sicht zwischen 15 und 40 Metern. Dort gibt es Zackis. Der Lichtstrahl wird je nach Größe dieser Partikel mehr oder weniger zerstreut.Dadurch wird beim Fotografieren der Kontrast stark gemindert. Die Auswirkung der Diffusion hängt von der Anzahl und Größe der Partikel im Wasser ab. Gegen diese Auswirkung ist der UW- Fotograf machtlos. Im ungünstigsten Fall, kann der Taucher die Diffusion noch verstärken, weil er nicht perfekt tariert ist und noch mehr Partikel aufwirbelt. Diese Partikel behindern nicht nur das Licht, das von oben kommt, sondern erschwert auch noch den Einsatz eines UW- Blitzgerät.Auf dem Foto erscheinen, durch den Blitz noch verstärkt, die Schwebeteile als helle Flecken. Trotz diesen Umständen, können perfekte UW- Bilder entstehen.

Die Distanz zwischen Kameraobjektiv und Motiv soll so gering wie möglich gehalten werden. Zackenbarsche, die "zahm" sind, lassen sich einfacher fotografieren, als die winzigen See -pferdchen, die man im Carlton-Gewässer finden kann. Mit der Blitzstellung und dem Einsatz eines Weitwinkelobjektives können wahre Wunder, selbst bei "Schlechter Sicht" entstehen.

Die maximale Lichtmenge, die auf den Film auftreffen kann, ist durch den Durchmesser der Linse begrenzt. Die Blende kann mathematisch berechnet werden, indem man die Brennweite des Objektives durch den effektiven Durchmesser dividiert. Die größte Blende des jeweiligen Objektives ist im Frontring der Linse eingraviert in der Form f = 1:2,8 (f/2,8) und wird oft als "Lichtstärke" bezeichnet. Je kleiner die Zahl ist, umso lichtstärker ist das Objektiv. Experten meinen, daß die Lichtstärke von Objektiven unter Wasser eine untergeordneter Bedeutung spielt. Es wird ohnehin mit Blitz fotografiert. Allerdings liefern lichtstarke Objektive ein helleres Suchbild, der Autofocus findet die Konturen vom Motiv zum scharf stellen besser und gerade in Grenz-Situationen (z.B. Dämmerung oder trübes Wasser) werden die Bilder "einen Kick" brillanter.Für den ernsthaften Amateur kommt eigentlich nur der Diafilm in Betracht, vor allem, wenn an eine spätere Reproduktion oder Veröffentlichung gedacht wird. Außerdem ist es möglich, von den besten Bilder Papierabzüge anfertigen zu lassen. Abzüge von Dias sind zwar teurer als von Negativ, sind aber qualitativ hochwertiger.

Eine gute Wahl sind Diafilme der mittleren Filmempfindlichkeit (100/21 ISO). Hat man sich für eine Filmsorte entschieden, sollten man eine Zeitlang damit experimentieren um alle fotografische Eigenschaften auszuprobieren. Fotohändler wie auch jeder Fotograf ohne Erfahrung in der UW- Fotografie, wird mit Sicherheit hochempfindliche Filme mit 400 ASA oder mehr empfehlen. Die Wahrheit ist, daß hochempfindliche Filme einen sehr geringen Kontrastumfang wiedergeben, was speziell in Unterwassersituationen den erwünschten Effekten genau entgegenwirkt. Welche Marke nun gewählt wird ist eine Frage der subjektiven Farbempfindung, Anschauung oder Philosophie.

 Inzwischen hat sich die Fotografie mit Digitalkameras eingebürgert. Dabei kann man schon unter Wasser sehen, ob die Aufnahmen gelungen sind. Gehäuse für Unterwasserkameras werden inzwischen angeboten. Je nach Modell und Aufgabenstellung kosten sie bis 1500 Euro. Es gibt auch Einweg-Unterwasserkameras für wenige Euros. Auch wenn diese bis zu einer Tauchtiefe von maximal 5 Meter angeboten werden, sind sie doch mehr für den Planschspaß im Pool geeignet.

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Porto Moniz Webcam

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