Die Fähre Lobo Marinho - Funchal => Porto Santo

Die Fähre nach Porto Santo ist zur Zeit im Dock zur Reparatur

Ab 8. Februar soll sie voraussichtlich den Fährbetrieb wieder aufnehmen

Ende Mai 2003 wurde die neue Fähre der Porto Santo Line, die "Lobo Marinho", in Dienst gestellt. Deutsche Schiffsbau-Ingeneure hatten ebenfalls ihre Hände im Spiel und mit dazu beigetragen, dass das Roll On-Roll Off - Schiff ein Traumschiff wurde. Angetrieben wird die "Lobo Marinho" nämlich von zwei in Deutschland bei MaK Motoren GmbH in Kiel gefertigten Motoren, die auf der russischen Werft Baltivsky Zavod bei Sankt Petersburg eingebaut wurden. Auf dieser Werft wurde das Schiff in 36 Wochen in Segmentbauweise fertiggestellt.
Das Modell der "Lobo Marinho" wurde in der deutschen Schiffbau-Versuchsanstalt in Potsdam im August 2001 auf Herz und Nieren getestet und für gut befunden. Es erhielt die nautischen Abnahme-Zertifikate.

Die Lobo Marinho ist 112 Meter lang, von der Unterkante Rumpf bis zur höchsten Mastspitze 98,2 Meter hoch. Das Schiff hat einen Tiefgang von 4,5 Meter und ist 20 Meter breit. Mit ihren zwei Maschinen mit insgesamt 11.695 PS kann die neue Fähre eine Geschwindigkeit von 21 Knoten fahren. Der 35 Mill. Euro teure Neubau bietet für 1153 Passagiere Platz, um die sich 47 Besatzungsmitglieder inclusive nautischen Personal kümmern. Eine supermoderne Satellitenanlage sorgt dafür, dass man auf der Brücke bis auf wenige Meter genau weiß, wo sich das Schiff befindet. Das dient zusätzlich der Sicherheit der Passagiere.

Die alte Lobo Marinho, 1968 in Aalburg/Dänemark gebaut, ist 88 Meter lang und 15,65 Meter breit, verfügt über vier Antriebsmotoren mit je 2180 PS und kann 885 Passagiere aufnehmen. Sie galt als wichtige Verbindung zwischen Madeira und Porto Santo, diente sie doch auch, wie jetzt ebenfalls das neue Schiff, dem Transport von Lastwagen, die wichtige Kosumgüter zur Nachbarinsel bringen. So sieht man beim morgendlichen Beladen Lkw mit vollen Getränkekisten. Produkte der Nachbarinsel werden auf kleinen Lastwagen nach Madeira gebracht, um dort in der Agrargenossenschaft gute Abnehmer zu finden. Auch die neue Lobo Marinho wird diese Transport durchführen und natürlich, wie bisher, Pkw an Bord nehmen.

Die neue Lobo Marinho wurde inzwischen von den Madeirensern und Porto Santinern begeistert angenommen. Mehrere Tausend von ihnen haben bereits eine Fahrt mit dem Superschiff unternommen.

Zur Zeit befindet sich die Lobo Marinho in Lissabon im Trockendock zur Überholung. Am 8. Februar soll sie voraussichtlich den Fährbetrieb wieder ausnehmen.

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