27.03.2020

Der Corona-Virus entwickelt sich zum Schreckgespenst

Ursula Hahn

Madeira.

Wie wir aus Berichten im „Diario de Notícias“ wissen, tauchte COVID-19 erstmals auf der Insel im Hotel Quinta do Sol auf. Eine Touristin aus Holland, die in gutem Glauben ohne Symptome ankam, genoss einige unserer Attraktionen und Ausflüge, bevor sie symptomatisch wurde. Sie wird jetzt im Hauptkrankenhaus zusammen mit drei  anderen Touristen und anderen Patienten, hauptsächlich Madeirensern, betreut. Das Hotel befindet sich in Quarantäne. Alle Personen, die mit potenziellen Überträgern der Krankheit in Kontakt gekommen sind, werden getestet und kontrolliert. Viele kranke Personen werden zu Hause ärztlich überwacht, wodurch die Möglichkeit einer Infektion anderer Personen eingeschränkt wird. Alle Reisenden auf der Insel, egal ob sie hier ein Zuhause oder eine Hotelreservierung haben, werden nach der Ankunft in der Quinta do Lorde untergebracht.
Auf diese Weise wurden die Übertragungswege zwischen infizierten und gesunden Menschen unterbrochen. Einige weitere Fälle können auftreten, aber sie werden schnell identifiziert und getrennt.


Auf der anderen Seite der Geschichte haben wir eine junge neue Bewohnerin von 28 Jahren, die Grippe hatte und befürchtete, mit COVID-19 infiziert zu sein. Rational wissen wir, dass sie es unmöglich hätte bekommen können. Sie war nie in der Nähe des Hotels, der Ausflugsbusse und der Menschen, die infiziert sein könnten. Sie hat irrationale Angst. Sie ist nicht allein - einige Experten sagen, dass wir alle ein Trauma erleben, jeder von uns in einem individuellen Ausmaß.


Dies ist der Feind, mit dem wir uns befassen müssen - Angst.


Es gibt Methoden, um mit Angst umzugehen, und Medikamente gehören nicht dazu. Wie wir wissen, ist Meditation ein Werkzeug, um uns Perspektive und Ruhe zu geben. Die katholischen Bürger der Insel, denen es jetzt sogar untersagt ist, zur Kirche zu gehen, werden beten. Der Punkt ist: Jeder von uns muss sich der Angst stellen, sei es nur der Angst um unsere Gesundheit oder auch um unsere finanzielle Zukunft. Der Virus ist hier und fordert uns auf, das Handy beiseite zu legen und zu sehen, was in unserer Seele vor sich geht.


Die andere Millionen-Dollar-Frage ist, wie der nächste Versuch der Natur, die Menschheit zu beseitigen, abgewendet werden kann. Wir sind in den Raum der Natur eingedrungen, haben ihr die Ressourcen, das Gleichgewicht und die Gesundheit geraubt; jetzt treibt sie bei uns die Schulden ein. Und wer könnte behaupten, ein Rezept für die Heilung der Natur zu haben, da nun rund 8 Milliarden Menschen, versehentlich oder unabsichtlich, ständig den Planeten plündern?


Nein, dieses Ostern wird kein schönes, sonniges Fest.


Bleibt sicher zuhause und bleibt ruhig, Angst ist nicht die Antwort!

 

 

 

 

 

 

 

19.03.2020

Condor holt Touristen zurück nach Deutschland

Madeira (cl) Am heutigen Donnerstag bringt Condor-Flugreisen deutsche Touristen von Madeira nach Deutschland. Mit mehreren Maschinen fliegt das Unternehmen die Insel mit leeren Maschinen an. Zielorte in Deutschland sind alle Flughäfen, die auch sonst von Condor angeflogen werden. Die Urlauber wurden vorab von ihrer Fluggesellschaft bzw. von ihrem Reisebüro über diese Rückholflüge informiert.

07.03.2020
Heftiges Erdbeben auf Madeira
Funchal (cl) Am 7 März, abend gegen 21 Uhr bebte die Erde ungewöhnlich heftig auf Madeire und Porto Santo. Die Richterskala meldete eine Stärke von 5,3.
Dieser Wert wurde später auf 5,1 korrigiert. Zu größeren Schäden Gebäuden kam es nicht, wohl aber zersprangen an verschiedenen Orten Fensterscheiben.
Das erwartete Nachbeben war nur mit Instrumenten spürbar. Ein weiteres Nachbeben gab es am 15. März mit der Stärke 3,8.
Das letzte schwere Erdbeben fand 1748 statt. Dabei wurde die gerade fertig gestellte Kirche in Monte zerstört. Auch in Funchal fielen zahlreiche Gebäude diesem
Beben zum Opfer. Seitdem blieb die Erde auf der Insel weitgehend ruhig.

21.02.2020

Coronavirus beschäftigt auch Madeira

Madeira (cl) Das Coronavirus hat weltweit bis heute 2200 Tote gefordert. In Portugal und auf Madeira gibt es bis jetzt keine Verdachtsfälle. Damit es auch so bleibt, gibt das portugiesiche Gesundheitssystem Empfehlungen. So hängen in den Eingangsbereichen der "Centro de Saudes" (Gesundheitszentren) große Plakate, die zur Handhygiene auffordern. Außerdem werden Ratschläge gegeben. Ein Besuch der China-Shops und der China-Restaurants sei nicht riskant, so der Gesundheitsdienst. Es sei kein einziger Fall weltweit bekannt, dass über aus China importierte Waren das Virus übertragen wurde.
Es sei wichtig, sich regelmäßig die Hände zu waschen, gerade dann, wenn man zum Beispiel öffentliche Verkehrsmittel wie Busse und Taxen benutzt habe.
Händewaschen sei ein guter Infektionsschutz gegen zahlreiche Atemwegs- und Durchfallerkrankungen. Also auch gegen Erkältung und Grippe  und natürlich gegen den Coronavirus.

Der Flughafen wurde für Flugzeuge aus Zentraleuropa, darunter auch aud Deutschland und Österreich gesperrt. Auch Passagierschiffe sind von den Häfen bis   auf weiteres ausgesperrt.

So fing alles an.

Im Mai 1989 erschien die erste Ausgabe von MADEIRA-AKTUELL. Seither sind fast 30 Jahre vergangen. MADEIRA-AKTUELL wurde zwischenzeitlich in MADEIRA-NEWS umbenannt und ging im Oktober 1999 das erste Mal online. Seit dieser Zeit sind wir richtig erwachsen geworden. Jetzt sehen sie Madeira-News nach dem zweiten großen Umbau in seinem neuen und frischen Design.

Seit dem Bestehen der Website hat sie jährlich mittlerweile 2,5 Millionen Zugriffe pro Jahr.

Jetzt ist es an der Zeit, mich einfach mal für Ihre Treue und Ihr ständig wachsendes Interesse an meiner Website zu bedanken.

Zwischenzeitlich hab ich Madeira als meinen Altersruhesitz auserkoren und erlebe diese Insel und ihre reichhaltigen Facetten jeden Tag.

Es macht mir sehr viel Freude auf dieser wundevollen Insel für Sie die aktuellsten Themen aufzugreifen und hier zu veröffentlichen.

 

Ich wünsche Ihnen auch weiterhin sehr viel Spaß und Kurzweil bei der Lektüre der großen und kleinen Geschichten meiner Wahlheimat.

Herzlichst

Ihr Dieter Clarius

 

Das könnte Mietwagenfahrer auf Madeira interessieren

 Auf der Insel nicht bezahlte Knöllchen werden EU-weit eingetrieben

FUNCHAL (cl)  Autofahrer, die auf Madeira ein Knöllchen wegen Falschparken oder zu schnellen fahrens kassiert haben, dürfen nicht darauf vertrauen, dass sie die Buße nicht bezahlen müssen, wenn sie die Insel verlassen haben. Aussitzen funktioniert vielleicht bei Problemen in der Politik aber nicht im EU-Verkehrsrecht.  Diese Ordnungswidrigkeiten werden auch nach Deutschland weiter verfogt. In der EU kann sogar eine Zwangsvollstreckung bei nicht gezahlten Geldbußen möglich sein, so der ADAC. Allerdings, wer im Ausland gegen die Verkehrsregeln verstößt, muss zwar dafür zahlen, bekommt aber keine Punkte in Flensburg.

Uuuups, da haben sie sich wohl verfahren.

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