Informationen zur Wahlteilnahme aus dem Ausland
Die Wahl zum 20. Deutschen Bundestag findet entsprechend der Anordnung des Bundespräsidenten vom 8. Dezember 2020 über die Bundestagswahl 2021 (BGBl. I S. 2769) am Sonntag, dem 26. September 2021, statt.
Deutsche im Sinne des Artikels 116 Abs. 1 des Grundgesetzes können unter bestimmten Bedingungen auch aus dem Ausland an in Deutschland abgehaltenen Wahlen teilnehmen, sofern sie das achtzehnte Lebensjahr vollendet haben und nicht vom Wahlrecht ausgeschlossen sind. Die Einzelheiten sind im Bundeswahlgesetz (BWG) und in der Bundeswahlordnung (BWO) geregelt.
Zu unterscheiden ist zwischen Deutschen, die sich (vorübergehend) im Ausland aufhalten, aber weiter in Deutschland gemeldet sind, und Deutschen, die dauerhaft im Ausland leben und keinen Wohnsitz mehr in Deutschland haben.
1. Deutsche mit Wohnsitz in Deutschland
Deutsche, die sich (vorübergehend) im Ausland aufhalten und nach wie vor für einen Wohnsitz in Deutschland gemeldet sind, werden von Amts wegen in das Wählerverzeichnis eingetragen. Sie erhalten eine Wahlbenachrichtigung an ihre deutsche Meldeanschrift, können darauf einen Antrag auf Briefwahl bei ihrer deutschen Wohnsitzgemeinde stellen und so an allen Wahlen (Europa-, Bundestags-, Landtags- und Kommunalwahlen) teilnehmen. Der Antrag für die Briefwahl kann durch Ausfüllen des Wahlscheinantrags, der auf der Rückseite der Wahlbenachrichtigung aufgedruckt ist, oder anderweitig schriftlich, elektronisch oder mündlich (nicht jedoch telefonisch) bei der Gemeindebehörde unter Angabe des Familiennamens, aller Vornamen, des Geburtsdatums und der Wohnanschrift gestellt werden. Bei Antritt des Auslandsaufenthalts vor Übersendung der Wahlbenachrichtigung, die grundsätzlich an die Meldeanschrift gesandt wird, wird empfohlen, mit der Wohnsitzgemeinde Rücksprache zu nehmen.
2. Deutsche mit dauerhaftem Aufenthalt im Ausland
Wahlberechtigte Deutsche, die sich dauerhaft im Ausland aufhalten und keinen Wohnsitz mehr in Deutschland haben, können per Briefwahl in Deutschland an Bundestagswahlen und Europawahlen teilnehmen. Die Teilnahme an deutschen Landtagswahlen sowie an deutschen Kommunalwahlen ist bei dauerhaftem Aufenthalt im Ausland ohne entsprechenden Wohnsitz in Deutschland in der Regel nicht möglich. Nähere Informationen hierzu erteilen die Innenressorts der Länder. Die dauerhaft im EU-Ausland lebenden Deutschen können an den Kommunalwahlen ihres Aufenthaltslands teilnehmen.
Wahlberechtigung
Auslandsdeutsche ohne inländischen Wohnsitz sind nach § 12 Absatz 2 Satz 1 BWG wahlberechtigt, sofern sie entweder
a) nach Vollendung ihres 14. Lebensjahres (das heißt, in einem Zeitraum vom Tage ihres 14. Geburtstages an) mindestens drei Monate ununterbrochen in der Bundesrepublik Deutschland) gelebt haben und dieser Aufenthalt nicht länger als 25 Jahre zurückliegt (§12 Absatz 2 Satz 1 Nummer 1 BWG) oder
b) wenn sie aus anderen Gründen persönlich und unmittelbar Vertrautheit mit den politischen Verhältnissen in der Bundesrepublik Deutschland erworben haben und von ihnen betroffen sind (§12 Absatz 2 Satz 1 Nummer 2 BWG).
Nach Buchstabe b) können sowohl Auslandsdeutsche wahlberechtigt sein, bei denen die Voraussetzungen von Buchstabe a) weggefallen sind, weil ihr Fortzug mittlerweile länger als 25 Jahre zurückliegt, als auch solche, die diese Voraussetzungen nie erfüllt haben, da sie zu keinem Zeitpunkt mindestens drei Monate ununterbrochen eine Wohnung in Deutschland innehatten oder sich sonst gewöhnlich dort aufgehalten haben.
Die für eine Wahlberechtigung nach Buchstabe b) notwendige Vertrautheit mit den politischen Verhältnissen in der Bundesrepublik Deutschland muss im Einzelfall persönlich aufgrund eigener Erfahrung und unmittelbar erworben worden sein. Eine rein passive Kommunikationsteilnahme, etwa durch den Konsum deutschsprachiger Medien im Ausland, genügt nicht. Darüber hinaus müssen Auslandsdeutsche von den politischen Verhältnissen auch betroffen sein. Diese Betroffenheit kann sich daraus ergeben, dass ein Auslandsdeutscher aktuell der deutschen Hoheitsgewalt unterliegt, ist aber nicht darauf beschränkt.
So können hiernach u.a. wahlberechtigt sein, sofern sie nicht bereits nach Buchstabe a) wahlberechtigt sind:
 lokal Beschäftigte mit deutscher Staatsangehörigkeit an deutschen Auslandsvertretungen, deutsche Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Goethe-Institute, der deutschen geisteswissenschaftlichen Institute im Ausland, der deutschen Auslandsschulen, der Auslandsbüros der politischen Stiftungen, der Organisationen der deutschen Entwicklungszusammenarbeit oder der Auslandshandelskammern sowie deutsche Korrespondenten und Korrespondentinnen deutscher Medien;
 sogenannte Grenzpendler und -pendlerinnen, die ihren Wohnsitz zwar im Ausland, zumeist nahe der deutschen Grenze haben, aber regelmäßig im Inland arbeiten;
 Auslandsdeutsche, die durch ein Engagement in Verbänden, Parteien und sonstigen Organisationen in erheblichem Umfang am politischen und gesellschaftlichen Leben der Bundesrepublik Deutschland teilnehmen.
Ob die Voraussetzungen des Buchstaben b) vorliegen, stellt die zuständige Gemeindebehörde fest.
Zuständige Gemeinde
In jedem Fall setzt die Wahlteilnahme von dauerhaft im Ausland lebenden Deutschen ohne gegenwärtige deutsche Meldeanschrift jeweils vor jeder Wahl einen Antrag auf Eintragung in das Wählerverzeichnis der zuständigen Gemeinde im Inland voraus.
a) Auslandsdeutsche mit ehemaligem Wohnsitz in Deutschland
Für Auslandsdeutsche, die zu einem früheren Zeitpunkt in Deutschland(1) gemeldet waren, ist zuständige Gemeinde für die Eintragung in das Wählerverzeichnis die Gemeinde, in der sie vor ihrem Fortzug zuletzt gemeldet waren. Dies gilt auch, wenn sie vor mehr als 25 Jahren fortgezogen sind oder zum Zeitpunkt ihres Fortzuges das vierzehnte Lebensjahr noch nicht vollendet hatten.
b) Auslandsdeutsche ohne ehemaligen Wohnsitz in Deutschland
Für Auslandsdeutsche, die zu keinem Zeitpunkt in Deutschland gemeldet waren, ist die Gemeinde zuständig, mit der sie am engsten verbunden sind, was ihre Vertrautheit mit den politischen Verhältnissen in der Bundesrepublik Deutschland und ihre Betroffenheit von diesen politischen Verhältnissen betrifft. Dies wird üblicherweise der Ort sein, an dem sich die persönliche Betroffenheit eines/einer Auslandsdeutschen von den politischen Verhältnissen in der Bundesrepublik Deutschland schwerpunktmäßig manifestiert. Denkbar ist, dass ein/e Auslandsdeutsche/r seine/ihre Berufstätigkeit schwerpunktmäßig an diesem Ort beziehungsweise für einen dort ansässigen Auftraggeber ausübt oder dort durch sein/ihr Engagement in Verbänden, Parteien und sonstigen Organisationen in erheblichem Umfang am politischen und gesellschaftlichen Leben der Bundesrepublik Deutschland teilnimmt. Bei lokal Beschäftigten deutscher Auslandsvertretungen wird dies in der Regel der Sitz des Auswärtigen Amtes sein – zuständig ist dann das Bezirksamt Mitte von Berlin (Wahlkreis 75).
In Fällen, in denen ein solcher Ort nicht festgestellt werden kann, kommt als Anknüpfungspunkt die letzte Heimatgemeinde der Vorfahren in gerader Linie im heutigen Bundesgebiet in Betracht, bei mehreren Vorfahren die des letzten Fortzuges.
Bei Antragstellung muss gegenüber der zuständigen Gemeinde im Inland dargelegt werden, aus welchen Gründen eine persönliche und unmittelbare Vertrautheit mit und Betroffenheit von den politischen Verhältnissen in der Bundesrepublik Deutschland vorliegt und inwieweit diese zu der Gemeinde besteht, bei der der Antrag gestellt wurde. Die insoweit maßgeblichen Tatsachen sind glaubhaft zu machen. Eine rechtsverbindliche Auskunft zur Wahlberechtigung kann nur die zuständige Gemeinde im Inland (nicht die deutsche Auslandsvertretung) geben.
1) Zu berücksichtigen ist auch eine frühere Wohnung oder ein früherer Aufenthalt in dem in Artikel 3 des Einigungsvertrages genannten Gebiet (Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen zuzüglich des Gebietes des früheren Berlin (Ost))
Antrag auf Eintragung in das Wählerverzeichnis
Der Antrag auf Eintragung in das Wählerverzeichnis muss bis spätestens zum 21. Tag vor der Wahl (5. September 2021) bei der zuständigen Gemeinde in Deutschland eingehen. Mit dem Antrag auf Eintragung in das Wählerverzeichnis muss ferner eine eidesstattliche Versicherung des Inhalts abgegeben werden, dass der Antragsteller/die Antragstellerin wahlberechtigt ist und keinen anderen Antrag bei einer anderen Gemeinde auf Eintragung in das Wählerverzeichnis gestellt hat. Der Antrag auf Eintragung in das Wählerverzeichnis ist zugleich Antrag auf Erteilung eines Wahlscheines (zur Briefwahl). Mit dem Wahlschein werden automatisch die Briefwahlunterlagen zugesandt, es sei denn, der/die Wahlberechtigte wünscht ausdrücklich die Wahl vor dem Wahlvorstand im zuständigen Wahllokal in Deutschland.
Das Antragsformular für die Eintragung in ein Wählerverzeichnis zur Bundestagswahl am 26. September 2021 nebst einem Merkblatt kann von der Internetseite des Bundeswahlleiters (www.bundeswahlleiter.de/bundestagswahlen/2021.html) heruntergeladen werden. Da die darin enthaltene eidesstattliche Versicherung persönlich zu unterschreiben ist, muss das Formular ausgedruckt und unterschrieben auf dem Postweg an die zuständige Gemeinde gesandt werden. Es wird empfohlen, den Antrag so schnell wie möglich auszufüllen und zu versenden.
Bei Bedarf können Antragsvordrucke bei den diplomatischen und berufskonsularischen Vertretungen der Bundesrepublik Deutschland im Ausland, beim Bundeswahlleiter und bei den Kreiswahlleitern angefordert werden. Alle Informationen finden Sie rechtzeitig vor der Bundestagswahl auch noch einmal aktualisiert auf den Internetseiten Ihrer Botschaft bzw. Ihres Generalkonsulats und des Bundeswahlleiters.
Alle Angaben in diesem Merkblatt beruhen auf Erkenntnissen und Einschätzungen des Auswärtigen Amts zum Zeitpunkt der Textabfassung. Für die Vollständigkeit und Richtigkeit, insbesondere wegen zwischenzeitlich eingetretener Veränderungen, kann jedoch keine Gewähr übernommen werden

Bekanntmachung
für Deutsche zur Wahl zum Deutschen Bundestag
Am 26. September 2021 findet die Wahl zum Deutschen Bundestag statt.
Deutsche, die außerhalb der Bundesrepublik Deutschland leben und im Bundesgebiet keine Wohnung mehr innehaben, können bei Vorliegen der sonstigen wahlrechtlichen Voraussetzungen an der Wahl teilnehmen. Für ihre Wahlteilnahme ist u. a. Voraussetzung, dass sie
1. entweder nach Vollendung ihres 14. Lebensjahres mindestens drei Monate ununterbrochen in der Bundesrepublik Deutschland 1) eine Wohnung innegehabt oder sich sonst gewöhnlich aufgehalten haben und dieser Aufenthalt nicht länger als 25 Jahre zurückliegt, oder aus anderen Gründen persönlich und unmittelbar Vertrautheit mit den politischen Verhältnissen in der Bundesrepublik Deutschland erworben haben und von ihnen betroffen sind; sowie
2. in ein Wählerverzeichnis in der Bundesrepublik Deutschland eingetragen sind. Diese Eintragung erfolgt nur auf Antrag. Der Antrag ist auf einem Formblatt zu stellen; er soll bald nach dieser Bekanntmachung abgesandt werden. Der Antrag auf Eintragung in das Wählerverzeichnis muss spätestens am 21. Tag vor der Wahl (= 5. September 2021) bei der zuständigen Gemeinde in Deutschland eingehen. Die Frist kann nicht verlängert werden. (§ 18 Abs. 1 der Bundeswahlordnung).
Antragsvordrucke (Formblätter) sowie informierende Merkblätter sind online auf der Seite des Bundeswahlleiters (www.bundeswahlleiter.de) erhältlich. Sie können auch bei
- den diplomatischen und berufskonsularischen Vertretungen der Bundesrepublik Deutschland,
- dem Bundeswahlleiter, Statistisches Bundesamt, Zweigstelle Bonn, Postfach 17 03 77, 53029 BONN, GERMANY, oder per E-Mail <Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!>,
- den Kreiswahlleitern in der Bundesrepublik Deutschland
angefordert werden.
Weitere Auskünfte erteilt die Botschaft der Bundesrepublik Deutschland in Lissabon auf seiner Website: www.lissabon.diplo.de 2)
Lissabon, den 16.03.2021 Botschaft der Bundesrepublik Deutschland Lissabon
Campo dos Mártires da Pátria 38
1169-043 Lissabon
Öffnungszeiten: ausschließlich mit vorheriger Terminvereinbarung
Telefon: +351 21 881 02 10
Fax : +351 21 885 38 46
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
1) Zu berücksichtigen ist auch eine frühere Wohnung oder ein früherer Aufenthalt in dem in Artikel 3 des Einigungsvertrages genannten Gebiet (Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen zuzüglich des Gebietes des früheren Berlin (Ost)).
2) Hier können bei Veröffentlichung durch die diplomatische Vertretung die Anschriften und Dienststunden der berufskonsularischen Vertretungen im betreffenden Staat angefügt werden.

 

 

Covid – es geht runter

12.03.221

MADEIRA  Unsere Infektionszahlen sinken langsam aber sicher. Es ist logisch; das Impfprogramm läuft gut. 30.000 Menschen wurden bereits geimpft (unsere Bevölkerung: 250.000).

Die meisten unserer Senioren über 80 Jahre und etwas Jüngere mit gesundheitlichen Problemen wurden geimpft. Am Dienstag erhielten rund 7000 Lehrer ihren ersten Impfschuss.

Das Impfprogramm hat gute Auswirkungen. Die neuen Infektionen, die wir jetzt haben, stammen größtenteils aus dem lokalen Pool von „Verdächtigen“, die Kontakte zu einer infizierten Person hatten. So weit, so gut!

Aber wir brauchen die Touristen für den Aufschwung der Wirtschaft. Nur: Sobald sie wieder kommen, bringen sie uns neue Infektionen mit. Meine Meinung: Da sie ins Quarantänehotel kommen, zählen wir sie als "Offshore". in einer separaten Statistik, die sich nicht auf unsere tatsächlichen "lokalen" Übertragungen auswirkt.

Obendrein veröffentlicht der DGS-Gesundheitsdienst vom Festland falsche, zu hohe Infektionszahlen für die Insel. Möglicherweise sind Verzögerungen beim Informationsfluss der Grund. Jetzt haben wir einen statistischen Kampf zwischen DGS und unserem lokalen DRS.

Unsere RT-Nummer sollte unter 1 liegen, aber wer weiß es genau?

In jedem Fall ist es für die Bevölkerung beängstigend, überhöhte Zahlen zu sehen, und es kann den Neustart des Tourismusgeschäfts beeinträchtigen. Wir haben sicherlich viele Fans auf der ganzen Welt, die nach Madeira kommen wollen, um hier Urlaub zu machen.

Ja, sie sollten einen negativen Test mitbringen oder zumindest hier einen bestehen, aber sie möchten nicht kommen, wenn sie für die Rückreise einen zweiten Test machen und / oder nach ihrer Rückkehr in Quarantäne gehen müssen.

In jedem Fall: Unser Tourismusminister wird gebührend auf die Hupe drücken, sobald wir wieder ein „Reiseziel mit geringem Risiko“ sind!

Ursula Hahn

 

Jörg Inselmann informiert:

Blumenfest verschoben, Atlantikfest abgesagt

25.02.21
FUNCHAL.  Heute haben die Regionalregierung und das Tourismusbüro beschlossen, das Blumenfest (Ende Mai) zu verschieben und das Atlantikfest (Juni) abzusagen!
Das Blumenfest soll evtl. zum Ende des Sommers nachgeholt werden.
https://www.dnoticias.pt/.../252081-festa-da-flor-adiada.../

Covid im Frühling

31.01.2021

FUNCHAL (U.H.M.) Madeira hat seine Ärzte, Krankenschwestern, das Personal in den Altersheimen und die meisten seiner Senioren in diesen abgeschotteten Einrichtungen geimpft. Trotzdem kam es bei drei von ihnen zu Ausbrüchen, die uns einige Menschenleben kosteten. Oma und Opa scheinen mit Covid wie Fliegen zu sterben.

 

Im Februar werden, wenn die Dosen wie geplant geliefert werden, 17.500 Impfungen durchgeführt, und die zweite Dosis soll dann im März gegeben werden. Diese Menge soll ausreichend sein, um allen Inselbewohnern mit schwerwiegenden gesundheitlichen Problemen sowie Personen über 80 Jahren (etwa 11.000 Personen im Jahr 2019) die erste und zweite Dosis zu verabreichen. Wohlgemerkt, dies umfasst Personen, die im Gesundheitssystem (Centro de Saude) eingetragen sind. Einige ausländische Einwohner sind möglicherweise nicht registriert, daher sollten sie, auch wenn sie eigentlich nicht berechtigt sind, versuchen, sich eintragen zu lassen. Die Madeirenser sind sehr hilfreich, und ich denke, niemand wird abgewiesen werden.

Die Infektionszahlen kommen allmählich unter Kontrolle. Selbst Menschen auf dem Land, in Ponta do Sol und an anderen Orten scheinen nach einigen beißenden Bemerkungen unseres Präsidenten Miguel Albuquerque verstanden zu haben, dass es eine schlechte Idee ist, „Festas“ mit vielen Menschen und wenigen Vorsichtsmaßnahmen zu veranstalten. Trotzdem musste entschieden werden, dass Gäste in einer Poncha-Bar nicht stehend trinken dürfen, sondern einen Stuhl benutzen müssen, damit der Barbesitzer sicherstellen kann, dass seine Kunden den erforderlichen Abstand einhalten und er nicht riskiert, seine Barlizenz zu verlieren.

Mit der fortgesetzten Anwendung des Ausgangsverbots am Abend und in der Nacht sollten die Zahlen weiter sinken. Wenn dies der Preis ist, den wir zahlen müssen, um einen vollständigen Lockdown wie auf dem Festland zu vermeiden, müssen wir damit leben. Wir brauchen niedrige Infektionszahlen, damit unsere Touristen bald wiederkommen können, sonst haben wir ein viel größeres Problem. Die Inselwirtschaft ist seit Jahrzehnten nicht mehr so ​​stark belastet.

Was kommt als nächstes? Der Sommer sollte wirklich Erleichterung von denen mit Covid verbundenen Ängsten (übertrieben oder angemessen) bringen; Wenn wir genug von den magischen Injektionen bekommen, können wir aus unserer Winterschlafmentalität aufwachen und die Sonne wieder auf unseren Gesichtern spüren!

 Madeira Veranstaltungen 2020/2021

Einige Veranstaltungen wurden bis auf weiteres verschoben

Januar

Madeira Springen - Lido oder Ponta Gorda Badekomplex - 1. Januar


FUNCHAL Gibt es einen besseren Start in das Jahr, als mittags ins Meer zu springen? Es wird jeden Kater heilen, Ihnen die Chance geben, etwas für wohltätige Zwecke zu tun und zu erkennen, dass es viele Menschen gibt, die genauso verrückt sind wie Sie. Die Türen öffnen um 10:00 Uhr, um den teilnehmenden Badegästen Zeit zum Aufwärmen und Plaudern zu geben. Zum Glück ist das Meer rund um Madeira viel wärmer als die Nordsee, wo die Niederländer, die diese Tradition geschaffen haben, um den Beginn eines neuen Jahres zu feiern.

Cantar os Reis (Dreikönigssingen) – Funchal – 5.
Cantar os Reis ist ein zauberhaftes madeirensisches Fest voller Weihnachtslieder und Musik, das am 12. Abend nach Weihnachten gefeiert wird. Traditionell ziehen am Abend Musikgruppen singend und musizierend von Tür zu Tür durch die Straßen. Heute finden überall auf der Insel Konzerte im Freien statt, wie in Ribeira Brava, Câmara de Lobos und im Auditorium im Jardim Municipal in Funchal. Die fröhlichen traditionellen Weihnachtslieder werden von lokalen Musikgruppen präsentiert.

„Santo Amaro“-Fest – Santa Cruz – 11.-15.
Um das Ende der Weihnachtszeit zu begehen, wird auf ganz Madeira „Santo Amaro“ gefeiert. Auf jedem Tisch werden Weihnachtsleckereien ausgebreitet, während die Familien ein letztes gemeinsames Festmahl genießen und die Weihnachtsdekoration abnehmen, die traditionell aus Lapinhas und Krippenszenen besteht. Zu den Festlichkeiten in Santa Cruz gehören Verkaufsstände, Musik und Essensstände sowie eine Kerzenprozession zur Igreja Matriz, um den Schutzheiligen zu ehren.

Covid –Verbreitung auf Madeira

 

15.12.2020

Funchal (U.H.M.) Es ist traurig, aber es scheint unvermeidlich, dass das Virus auch hier heimlich in die Bevölkerung eindringt und die sorgfältigen Versuche unseres Gesundheitsamtes umgeht, das versucht, die Fälle einzudämmen und eine weitere Verbreitung zu vermeiden. Dem Festland geht es viel schlechter, aber ich fürchte, wir werden hier früher oder später den gleichen Effekt sehen. Selbst in Südkorea und Japan, Ländern mit einer sehr disziplinierten Bevölkerung, steigt die Zahl der Infizierten exponentiell an.

Präsident Miguel Albuquerque sagte vor einigen Wochen, dass ein neuer Lockdown auf der Insel nicht notwendig sei. Vor kurzem war die Melodie anders: Er erklärte, dass er nicht zögern würde, bei Bedarf einen Lockdown zu verhängen, um die Gesundheit der Bevölkerung zu schützen.

Das Virus scheint in den Schulen zu zirkulieren; in letzter Zeit hatten viele von ihnen einen oder zwei Fälle. Die Klassen plus Lehrer werden in Quarantäne geschickt, getestet und nach einer sicheren Zeit wieder in die Schule gelassen. Den infizierten Kindern scheint es gut zu gehen, älteren Familienmitgliedern (Senioren, die mit ihrer Familie leben, nicht in einem Heim) geht es jedoch schlechter: Wir haben jetzt sechs Todesfälle in der Statistik, alle Senioren über 80 Jahre mit Vorerkrankungen.

Die Kanarischen Inseln wurden von England wieder zum Risikogebiet erklärt. Madeira ist noch nicht in dieser Kategorie. Aber wenn wir keine magische Pille finden, werden wir auch irgendwann dran sein.

Der portugiesische Staat reservierte sich 22 Mio. Impfdosen für die Bevölkerung von 10,5 Mio. Menschen, genug, damit jeder Bürger zwei Impfungen bekommt, mit welchen Impfstoff auch immer (fünf befinden sich in der Endphase der Zulassung, rund 75 werden weltweit getestet).

Wir werden dieses Virus besiegen, aber es ist schwieriger, als wir dachten.

Seien wir dankbar, dass wir in den Restaurants einen Kaffee trinken und gemütlich essen können!

Trotz allem ein frohes Weihnachtsfest.

Hafen von Funchal

Madeira Webcam

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