Wieder mehr Seewölfe vor Madeira

Population auf rund 800 Tiere angewachsen

16.07.2012

Funchal (cl) Die Naturschützer von Madeira freuen sich, denn die Zahl der vom Aussterben bedrohten Seewölfe ist seit dem Jahr 2000 von 30 bis 40 bis heute auf rund 800 Tiere angewachsen. Das stellte die Biologin des Naturparks Madeira, Rosa Lusa Pires gegenüber dem Diario de Notícias fest.

Die eigentliche Kolonie der Seewölfe befindet sich an dem Desertas, eine vorgelagerte Inselgruppe von Madeira. Hier stehen sie seit jeher unter strengen Schutz. Wildhüter achten ständig darauf, dass die Tiere nicht gestört werden. Manuel António Correia vom  Ministerium für Umwlt und Natur hat im Rahmen von Festlichkeiten in der Gemeinde Santa Cruz den erfreulichen Zuwachs der Seewölfe hervorgehoben.

Der Zweck sei es, die Seelöwen zu präsentieren. Die Tiere sind nicht scheu, hieß es. Die Tiere sind nach Madeira zurückgekehrt sagt Biologin Rosa Lusa Pires. Schwimmer sollten nicht erschrecken, wenn die Tiere neben ihnen auftauchen. Sie sollten es aber vermeiden, mit den flinken Schwimmern zu spielen. Im Spieltrieb könnten sie beißen und mit den Flossen kratzen. Den Artgenossen macht ein Biß oder Flossenschlag nichts aus, beim Menschen kann es zu ersthaften Verletzungen führen. Die Biologin weist darauf hin, dass der Lobo Marinho bei aller Zutraulichkeit ein Raubtier sei. Auch solle man ihn nicht füttern, eine Bitte besonders an die Taucher gerichtet, denn das mache den Seewolf vom Menschen abhängig.

Wie der Sea-Lobo sich die Hauptinsel zurück erobert, beweisen immer häufiger werdende Sichtungen. Gerade am letzten Donnerstag wurden mehrere bis zu 400 Kg schwer werdende Robben am Prai Formosa und Lota in Funchal gesehen. Auch im Gebiet Garajau seien diese Tiere gesehen worden. Die Expertin wünscht, dass die Menschen die Lobo Marinhos auf Distanz halten. 1992 hat der Europarat die Desertas als Biogenetisches Reservat eingestuft und das Gebiet 1995 zum Naturschutzgebiet erklärt.



 Februar-Unwetter von Madeira wissenschaftlich betrachtet

AACHEN (cl) Die Studentin Verena Bauer (28) hat sich das Unwetter vom 20. Februar 2010  auf Madeira ausgesucht, um das "Jahrhundertereignis" wissenschaftlich zu betrachten. Mit der Arbeit möchte die junge Geowissenschaftlerin den akademischen Grad Bachelor of Science (B.Sc.) / Angewandte Geographie erreichen.
Hier die Einleitung zu ihrer Arbeit:


Weiterlesen: : Unwetter-Forschung







Whalwatching statt Walfang

Calheta, Mai 2010
(cl) Madeira war bis Anfang der achziger Jahre eines des Zentren des Walfangs.Der Walfang kam ursprünglich von den Azoren nach Madeira. Die ersten auf Madeira gefangenen Wale wurden im Ribeira da Janela Tal, im Bezirk Porto Moniz, verarbeitet und verwertet.


Weiterlesen: : Wale vor der Kamera

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