18. 10. 04

Madeira muss als einzige Provinz Portugals für den Einsatz des Löschhubschraubers selber bezahlen

Die Inselregierung ist auf die Zentralregierung sauer

01.10.2018

(Funchal/cl) Miguel Albuquerque  (im Hubschrauber), Präsident der Autonomen Region Madeira, ist Sauer auf die Regierung Portugals. Der Grund: Die Blumeninsel muss für den Löschhubschrauber, im Gegensatz zum Kontinent, alle Kosten aus eigener (Steuer-)Kasse zahlen. Miguel Albuquerque betont, dass dies im Kampf gegen Waldbrände wichtig sei, bedauert jedoch, dass die Region von der Republik diskriminiert wird, da sie die einzige Region ist, die der Staat nicht unterstützt.Er sagte das am Rande einer Zeremonie, bei der er die Lieferung von drei Krankenwagen an SESARAM bekannt gab.

Er erklärte aber auch, das der Einsatz des Hubschraubers im kommenden Jahr fortgesetzt werde. Auf die Frage von Journalisten stellt Miguel Albuquerque heraus, dass die Bekämpfung der Brände mit dem Hubschrauber vor allem in schwer zugänglichen Gebieten sehr gut funktioniert habe Deshalb sagte er: "Es wurde beschlossen, die Kontinuität des Helikopters für einen weiteren Monat (bis Anfang November) zu verlängern."

Der Gouverneur erinnerte auch an andere wichtige Vorbeugungsmaßnahmen, wie die Schaffung von Feuerleitungen, die Reinigung der Vegetation, die Einhaltung der POCIF, Patrouillenmissionen und die Wiederherstellung von Überwachungstürmen.

"Es war auch die Erhaltung des Forest Guard Corps in der Region. Es war ein Fehler auf nationaler Ebene, es nicht zu behalten. Wir behalten nicht nur bei, wie wir im nächsten Jahr seine Wirksamkeit verstärken werden. Und um die Waldbäumchen zu schaffen ", kündigte er an.

Zusammenfassend geht Miguel Albuquerque davon aus, dass die Region alles dafür tun wird, dass die Regierung der Republik künftig die Kosten fürden Helikopter übernimmt. «In allen Regionen des Landes wird der Hubschrauber vom Staat bezahlt, mit Ausnahme der Regionen. Hier muss wieder die Regionalregierung die Kosten tragen ", klagte er.

17. 03. 31

"Weltfussballer" Cristiano Ronaldo hat ein neues Denkmal

Flughafen von Funchal trägt seinen Namen

29.03.2017


FUNCHAL (cl) Die Bezirksregierung auf Madeira hat sich gegen die Zentralregierung in Lissabon durchgesetzt. Jetzt trägt der internationale Madeirenser Flughafen den Namen des Weltfußballers Cristiano Ronaldo. Inselpräsident Miguel Albuquerque hat sein ganzes Gewicht in die Wagschale geworfen, damit dem aus Funchal stammenden "Weltfussballer" diese Ehre zu Teil wurde.

Gewöhnungsbedürftig ist die Bronzebüste von Ronaldo, Spötter behaupten, seine Augen ständen viel zu dicht beieinander und auch sonst sähe das Kunstwerk dem Sportler nicht ähnlich.


Der auf Madeira heimische Künstler Emanuel Santos hatte die Statue zu Ehren von CR7 geschaffen. Sie hat nur einen kleinen Nachteil: Sie hat mit dem Star von Real Madrid eigentlich keine Ähnlichkeit. Ronaldo verzog aber keine Miene. Auch seine Freundin ließ sich bei der Enthüllung der Büste nichts anmerken. Die übrigen Festgäste am Flughafen hatten aber was zum Reden.

Wie dem auch sei, er ist jetzt Namensgeber eines nicht gerade einfach anzufliegenden Flugfeldes. 

In Funchal heißt bereits ein Platz nach "CR7". Es ist ein Hotel am Hafen.

17. 03. 07

Condor fliegt jetzt auch ab Hannover und Düsseldorf nach Madeira

07.03.2017

FUNCHAL (Turismo/cl) Die deutsche Fluggesellschaft Condor eröffnete am 23. Februar eine neue Flugstrecke nach Madeira, dieses Mal mit Start in Hannover.

Die Flüge finden jeden Donnerstag statt und zwar mit einem Airbus A320, der bis zu 180 Passagiere befördern kann.
Condor verbindet Madeira bereits mit den Städten Frankfurt, München, Düsseldorf, Stuttgart, Hamburg und Leipzig. Hannover ist die 7. Verbindung, die diese Fluggesellschaft anbietet.
Zu Ehren dieser neuen Flugverbindung begrüßte der Flughafen von Madeira die Passagiere des Eröffnungsflugs bei ihrer Ankunft mit Blumen und Madeira-Wein.

16. 11. 25

Leverkusen. Am 24. November 1986 wurde die Partnerschaft der Feuerwehren von Funchal und Leichlingen offiziell besiegelt.
Von Dieter Clarius

Am 24. November 2016 feiert die Leichlinger Wehr zusammen mit dem Bombeiros auf Madeira das 30-jährige Bestehen der Feuerwehrpartnerschaft. Alles begann am 2. April 1986. Auf Wunsch der deutschen Honorarkonsulin Elisabeth Gesche hatte RP-Redakteur Dieter Clarius dem damaligen Stadtbrandmeister der Leichlinger Feuerwehr, Herbert Wieden, 1984 die besonders prekäre Situation der Feuerwehrkameraden auf Madeira geschildert. Die Einsatzkräfte hatten überaltertes Material und kaum eine Chance, neue Fahrzeuge zu bekommen. Portugal war 1984 noch nicht EU-Mitglied und konnte nicht mit den Segnungen des EU-Spendentopfs rechnen.

Im April 1986 reiste Wieden nach Madeira, um an einem von Clarius arrangierten Treffen in der alten Feuerwache teilzunehmen. Elisabeth Gesche fungierte als Dolmetscherin. Teilnehmer dieses ersten Treffens, aus dem sich fast zehn Jahre später, 1996, die Städtepartnerschaft zwischen Funchal und der Blütenstadt Leichlingen entwickelte, waren Herbert Wieden, seine damalige Lebensgefährtin Elke Wieden, Gerda Clarius, Dieter Clarius, Feuerwehrpräsident Vigilio Pireira, Elisabeth Gesche und Feuerwehrkommandant Vaz Camacho.

Dieses denkwürdige Treffen fand in der heute nicht mehr existierenden Feuerwache in der Nähe des Elektrizitätswerkes statt. Am 24. November 1986 wurden die Partnerschaftsurkunden Funchal/Leichlingen in beiden Städten durch Wieden, Vaz Camacho und Virgilio Pereira gegengezeichnet. Bereits im Oktober 1988 half Wieden beim Aufbau der Freiwilligen Feuerwehr in der Madeirenser Kleinstadt Ribeira Brava. Diese Bombeiros bekamen von den Leichlingern eine starke Pumpe (Fachbezeichnung: TF8).

Kurz darauf zeigte die Partnerschaft weitere Früchte. Als am 29. Oktober 1993 eine Hochwasserflut mit Toten und vielen Verletzten über Madeira hereinbrach, kamen Wieden und acht Leichlinger Feuerwehrleute den portugiesischen Freunden zu Hilfe. Sie brachten dreieinhalb Tonnen Schlauchmaterial sowie Pumpen zur Insel und unterstützten die Bombeiros in Funchal im Katastropheneinsatz. Das zweite Drama spielte sich am 21. Februar 2010 ab. Ebenfalls bei einem Hochwasser rissen die Fluten der Flüsse in Funchal und Ribeira Brava viele Menschen in den Tod. Inoffiziell sprach man von 120 Opfern, über 200 Verletzten und zahlreichen Menschen, die durch die Fluten ihr Hab und Gut verloren hatten. Stadtbrandmeister Horst Schmittberg und die Leichlinger Oberbrandmeister Bernd Thomsen und Jens-Uwe Kurth eilten ihren Madeirenser Kameraden zu Hilfe. Sie pumpten in Funchal Keller leer und sahen sich auch die immensen Schäden in Ribeira Brava an, wo mehrere Häuser von den Fluten mitgerissen wurden.

Der deutsche Botschafter in Lissabon, Elfenkämper, bezeichnete die Aktion der Leichlinger als "Lichtblick" und als "Akt praktischer Solidarität". Er zollte der Feuerwehr Leichlingen Lob, Anerkennung und "meinen aufrichtigen Dank", schreibt der Botschafter in einem Brief. Dabei hatte das Bundesinnenministerium die Hilfsaktion anfangs kritisiert. Erst spät gab es auch Lob von Thomas de Maizière.

In dieser Woche flog eine Gruppe Leichlinger zu den Feierlichkeiten nach Funchal. Mit dabei neben Feuerwehrchef Ronald Hillbrenner auch Ex-Stadtbrandmeister Horst Schmittberg - Wieden indes musste seine Reise gesundheitlich bedingt im letzten Moment absagen.
Quelle: RP

Porto Moniz Webcam

Hafen von Funchal

Madeira Webcam

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