Der aufgebahrte Kaiser Karl I.

Die Österreicher möchten gerne ihren toten Kaiser Karl I. wiederhaben.

Die Österreicher möchten gerne ihren toten Kaiser Karl I. wiederhaben.
Er ist in der Monte Kirche auf Madeira beigesetzt. Der Monarch, der 1916 Kaiser von Österreich und König von Ungarn wurde, hatten Revolutionäre 1918 aus dem Amt gejagt, 1922 starb er an einer Lungenentzündung im Exil auf Madeira.
Strikt gegen seine Heimkehr und Beisetzung in der Kapuziner-Gruft in Wien, dort wo Maria Theresia und Sisi ihre letzte Ruhestätte haben, ist sein Sohn Otto von Habsburg. Der Chef des Hauses Habsburg-Lothringen ist gegen die Umbettung. Er begründet das damit, das vor 80 Jahren niemand die Vertriebenen, seine Eltern, Ihn und seine Geschwister haben wollte.
Nur Madeira habe dem Kaiserpaar Gastfreundschaft und Zuflucht gewährt. Eine Heimkehr seines Vaters käme nur in Frage, wenn die Madeirenser den toten Kaiser in Monte nicht mehr haben wollen. Das Bild links zeigt das Innere der reichhaltig geschmückten Montekirche.

Karl von Habsburg wurde am 3. Oktober 2004 in Rom selig gesprochen. Die Begründung des Vatikans: Der Kaiser habe stets ein vorbildliches Leben als Christ, Familienvater und Herrscher geführt.

Hafen von Funchal

Madeira Webcam

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