An der "Via Rapida" stehen neue Verkehrszeichen

Tempolimit auf Teilabschnitten der Schnellstraße auf Madeira jetzt je nach Wetter variabel

01. 11. 2018

 

FUNCHAL (cl). Auf der Via Rapida auf Madeira gibt es nirgends Tempolimit von 120km/h. Die Geschwindigkeiten sind je nach Streckenabschnitt mit 70, 80 und 90 km/h ausgeschildert. Hinzu kommt jetzt die neue Regelung mit + 10km/h bei trockener Straße und an die vorgegebene Geschwindigkeit bei regennasser Fahrbahn.

Übrigens: Die Polizei hat zwei Radarwagen, die durch hinterher fahren die gefahrenen Geschwindigkeiten messen. Also im eigenen Interesse nicht rasen, denn das ist auf Madeira deutlich teurer als in Deutschland. Der Führerschein kann Ihnen zwar nicht weggenommen werden, aber ein sofortiges Fahrverbot können die Beamten sehr wohl aussprechen. Für die Urlaubskasse ist eine solche Begegnung mit der "Staatsgewalt" schon ein einschneidendes Erlebnis das wir niemanden wünschen.

Auch einige andere Straßen (Überlandstraßen) haben diese neuen Verkehrsschilder.

Ein paar Tips für sicheres Fahren auf Madeira

Funchal (cl) Autofahrer vom Kontinent - also auch aus Deutschland - wundern sich über bestimmte Fahrweisen der Madeirenser. Besonders mit den Anzeigen der Fahrtrichtung hapert es. Auf dieses Nicht-Blinken sollte man sich als Mietwagen-Fahrer einstellen, damit rechnen, dass ein Madeirenser beim Abbiegen NICHT blinkt.
Das gilt besonders beim Ausfahren aus Kreisverkehren. Dafür wird im Kreisverkehr gerne LINKS geblinkt. Man will - verbotenerweise - damit ansagen, "ich bleibe im Kreisverkehr bevor ich ausfahre" - und das dann meist ohne das mit Blinken anzuzeigen.

Also hier noch mal für Neulinge auf Madeira: Im Gegensatz zu Deutschland sind hier die meisten Kreisverkehre zweispurig. Wenn man in ihn einfährt und direkt die nächste Ausfahrt wieder raus will, hält man sich in der rechten Spur auf. Will man den Kreisel erst an der zweiten, dritten oder vierten Ausfahrt verlassen, MUSS man unbedingt die innere (linke) Fahrspur benutzen. Nähert man sich seiner Ausfahrt, dann Blinker rechts setzen, über die Schulter rechts schauen, ob sich dort ein Fahrzeug befindet, dann Spurwechsel nach außen in die rechte Spur und dann raus durch die Ausfahrt. Inzwischen kassiert die Polizei Knöllchen für das Nicht-Einhalten dieser Vorschrift. Bauen Sie einen Unfall beim Spurwechsel, sind Sie meistens Schuld.
Übrigens parken Sie niemals an Straßen, an denen der Bordstein gelb markiert ist. Das wird teuer. Auch das nicht beachten von Parkuhren geht auf den Geldbeutel. Fast alle Gemeinden auf Madeira überwachen ihre Parkuhren mit dem Computer. Anhand des Nummernschildes wird kontrolliert, wie oft gegebenenfalls ein Wagen den Parkometer nicht bedient hat. Da kommen schnell mal 50 bis 100 Euro zusammen, die der Mietwagenverleiher nicht tragen wird. Er behält das Geld - zu Recht - von der Kauktion ein. Der Abschlepper ist sehr schnell zur Stelle und man darf anschließend ein paar hundert Euro blechen.
Übrigens können die portugiesischen Behörden auch in Deutschland Knöllchen vollstrecken lassen, wie sie auf über 70 Euro angelaufen sind. Und mit Verwaltungsgebühren sind sie das schnell. Man sollte also noch vor der Abreise seine "Verkehrs"-Schulden zahlen.
Eine weitere Besonderheit ist es, das Madeirenser als Fußgänger häufig rote Ampeln ignorieren. Sogar wenn ein Polizist daneben steht. Also aufgepasst, dass Ihnen an der Ampel niemand vor den Wagen läuft. Den Ärger - obwohl sie keine Schuld bei einem solchen Unfall haben - wollen Sie nicht wirklich haben. Übrigens: Grundsätzlich bei jedem Unfall die Polizei rufen (112), sonst gibt es Ärger mit der Versicherung. Und ein eventuelles Ausreiseverbot bis zur Bezahlung alle Verkehrsschulden.
Und noch etwas: Am Zebrastreifen hat ein Fußgänger unbedingten Vorrang. Das kennen wir eigentlich auch aus Deutschland. Hier wird das aber noch strenger ausgelegt. Also schon anhalten, wenn der Fußgänger durch sein Verhalten offenbart, dass er gleich auf den Zebrastreifen treten will.

Das man nicht wärend der Fahrt telefoniert, dürfte inzwischen selbstverständlich sein. Auf Madeira ist das sehr teuer, wenn man erwischt wird. Auch anschnallen sollte man sich grundsätzlich. Die Polizei setzt sehr gerne Zivilbeamte ein, die den Verkehr beobachten um Fehlverhalten an uniformierte Kollegen per Funk weiter geben. Dann ist der Ärger groß.


Ansonsten gelten hier im großen und ganzen die Regeln so, wie wir sie aus Deutschland kennen. In diesem Sinne: Allzeit gute Fahrt.

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(cl/Turismo) Während in Deutschland und dem übrigen Nordeuropa eisige Temperaturen herrschen, klettert auch auf Madeira die Quecksilbersäule immer öfter über die 20 Grad Marke. Das Paradies existiert! Das Gleichgewicht zwischen Körper und Geist, zwischen Mensch und Natur finden Sie nur eineinhalb Stunden vom portugiesischen Festland und wenige Stunden von Mittel- und Nordeuropa entfernt.

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