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Weinfeste im Norden Madeiras |
Überall auf der Insel wird im September gefeiertFeiern Sie mit den Inselbewohnern die Weinernte und besuchen Sie die örtlichen Feste. |
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Ein Dackel sorgte für Aufregung
Ribeira Brava, Mai 2010 (cl) Der aus Deutschland stammende vierbeinige Urlauber war der King auf Madeira. Besonders die Kinder rannten dem schwarzen Dackel hinterher und wollten ihn streicheln. "Alia" aus Monheim bei Düsseldorf fühlte sich sichtlich wohl bei der Menge an Streicheleinheiten. Die Madeirenser, die eine solche Hunderasse kaum zu Gesicht bekommen, nannten ihn amüsiert "Salsicha", das "Würstchen".
Das störte Alia überhaupt nicht. Seine kurzen Beine hatte er nun mal von Geburt an, und damit konnte er bestens leben und noch schneller laufen. "Warum hat der denn so kurze Füße?" wurden wir häufig gefragt. Manchmal hatte meine Frau den Schalk im Nacken und antwortete: "Das kommt daher, weil der so viel gelaufen ist." Die Einheimischen hatten an der Antwort Spaß. Mit den Madeirenser Hunden hatte es Alia nicht so besonders. Die bellten ihr zu viel. Da wohnten in der Nähe unserer Wohnung in Ribeira Brava zwei dieser "Madeirensischen Rassehunde", nicht größer als Alia aber die reinsten "Giftspritzen". Es waren zwei Weibchen, goldblond und mit buschigem Ringelschwanz, an deren Terrain wir immer vorbei mussten. Das eine Weibchen bellte verborgen im Gebüsch um abzulenken, wärend sich das andere Mädchen heimtückisch von hinten anschlich und der Alia kräftig in den Po biss. Wir konnten unseren Hund kaum halten, wollte er sich doch sofort auf die Angreiferin stürzen, was wir natürlich verhinderten. Weitere hinterlistige Angriffe konnten wir in der Folgezeit abwehren. Da hatte Alia dann doch mehr Lust mit den Kindern zu spielen. Da war zum Beispiel die fünfjährige Bruna Carolina, eine Nichte unserer Pflegetochter Gilda. Die hatte einen Riesenspaß an unserem Dackel. Beide tobten über die Terrasse. Doch was war das? Jedesmal wenn Alia an ihr "hoch" machte, wischte sie die Kleine die Jeans ab und prüfte ihre Hände. Des Rätsels Lösung: Das Mädchen dachte, der rabenschwarze Hund mit seinem glänzenden Fell würde schwarz abfärben. Es dauerte seine Zeit, bis die Fünfjährige feststellte, dass Alia sauber war.
Alia sorgte auch für die Aufmerksamkeit des Präsidenten der Insel. Als Alberto João Jardim zu einem offiziellen Besuch nach Ribeira Brava kam, lief ihm Gilda mit dem Dackel über den Weg. Alberto, bekannt als sehr volksnah, kam mit Gilda ins Gespäch. Gilda schilderte ihm, dass sie seit 22 Jahren in Deutschland lebt. In ihrer Aufregung sprach die Madeirenserin deutsch – und Jardim antwortete ihr auf deutsch. Er drückte die Auswanderin und fragte sie, ob sein deutsch verständlich sei. Gilda bestätigte ihm eine gutes Deutsch. Beide versicherten sich gegenseitig ihre Hochachtung, dann stieg der Präsident in seinen Dienstwagen und rauschte davon. Für Alia war dieses präsidiale Treffen natürlich nicht ganz so interessant. Sie wollte lieber zu ihrem Freund Joel, den sie auf der anderen Straßenseite erspähte. Inzwischen ist der Hund wieder in Monheim. Den Flug mit Air Berlin hat er im Frachtraum schlafend gut überstanden.
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Whalwatching statt WalfangCalheta, Mai 2010 (cl) Madeira war bis Anfang der achziger Jahre eines des Zentren des Walfangs.Der Walfang kam ursprünglich von den Azoren nach Madeira. Die ersten auf Madeira gefangenen Wale wurden im Ribeira da Janela Tal, im Bezirk Porto Moniz, verarbeitet und verwertet.
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EU Madeirahilfe erst in der zweiten Jahreshälfte
Funchal 19. Mai 2010 (cl) Madeira muss noch warten, bis finanzielle Hilfe für den Ausgleich der ernormen Schäden kommt, die am 20. Februar bei der Unwetterkatastrophe das Land in ein Chaos stürzten. Madeira News fragte bei der Europäischen Kommission Generaldirektion Regionalpoltik nach. Die Antwort: Es wird wohl bis Mitte des Jahres dauern, bis sich alle an diesem Verfahren beteiligten Gremien verständigt haben. Wie hoch die Summe sein wird, die an Madeira gezahlt wird, steht bis jetzt nicht fest.Die Höhe der Finanzhilfe errechnet sich als Prozentsatz aus der Höhe der von der Kommission anerkannten Schäden, unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit des betroffenen Mitgliedstaates. Details können Sie der EUSF-Website entnehmen http://ec.europa.eu/regional_policy/funds/solidar/solid_en.htm unter "Festsetzung der Höhe der Finanzhilfe". Portugal hat direkte Schäden von gut einer Milliarde Euro geltend gemacht. Sollte sich dies bestätigen und die übrigen Voraussetzungen erfüllt sein, könnte die Finanzhilfe in der Grössenordnung von 30 Millionen Euro liegen, das sind drei Prozent der Schadenssumme. Die Auszahlung kann erst erfolgen, wenn Rat und Parlament die Mittel bereitgestellt haben und der Empfängerstaat mit der Kommission eine Durchführungsvereinbarung über die Verwendung der Mittel geschlossen hat. Die Mittel können allerdings rückwirkend zur Finanzierung von Nothilfemassnahmen ab dem ersten Tag der Katastrophe eingesetzt werden.
23.08.2010 Hilfe verzögert sich
Brüssel (cl) Auf Anfrage von Madeira News teilte die Europäischen Kommission Generaldirektion Regionalpoltik jetzt mit, dass es wohl bis in den September hinein dauern werde, bis die Kommission über die Höhe der Mittel entscheidet. Schuld daran seien die Behörden auf Madeira. Sie hatten bei der Meldung der Schäden nicht alle geforderten Angaben gemacht. Auf Nachfrage hätten sich die Madeirenser über zwei Monate Zeit gelassen, um die geforderten Angaben nachzuliefern. Der Solidaritätsfonds der Europäischen Union
Der Solidaritätsfonds der Europäischen Union (EUSF) wurde für Interventionen bei Naturkatastrophen und als Solidaritätsinstrument der Union für Regionen eingerichtet, die von Katastrophen heimgesucht werden. Anlass waren die schweren Überschwemmungen in Mitteleuropa im Sommer 2002. Seitdem wurde der Fonds in 33 Katastrophenfällen - von Überschwemmungen über Waldbrände und Erdbeben bis hin zu Stürmen und Dürren – in Anspruch genommen. Bisher wurden 20 verschiedene europäische Länder mit über 2,1 Milliarden Euro unterstützt.
Fundo de Solidariedade da União Europeia
O Fundo de Solidariedade da União Europeia (FSUE) foi criado para responder a situações de emergência provocadas por catástrofes naturais e exprimir a solidariedade europeia para com a população das regiões afectadas. O FSUE foi criado após as cheias devastadoras que assolaram a Europa Central no Verão de 2002. Nos oito anos que se seguiram, foi usado em 33 ocasiões, nomeadamente para fazer face a inundações, incêndios florestais, terramotos, tempestades e secas. Até à data, foram ajudados 20 países europeus, num montante total superior a 2 100 000 euros.

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Verkehrszeichen: Achtet auf Senioren
Ribeira Brava (cl) Bekanntlich ist Deutschland reichlich gesegnet mit Verkehrszeichen der unterschiedlichsten Art. Ob es jedoch ein speziellen Warnhinweis auf Senioren gibt, muss bezweifelt werden. Madeira-News entdeckte vor einem Altenheim in Ribeira Brava ein solches Verkehrsschild, das den Autofahrer mahnt, den Fuß vom Gas zu nehmen. Dabei lässt die schmale innerörtliche Straße mit ihren bis auf die Fahrbahn reichenden Auslagen der kleinen Andenkengeschäfte sowie so keine höhere Geschwindigkeit als 20 km/h zu. Trotzdem, es wurde das Verkehrszeichen am Altenheim aufgestellt, das zwei betagte Menschen zeigt. Madeira-News meint, ein solches Warnzeichen dürfte man ruhig vor Alten- und Pflegeheimen in Deutschland aufstellen. Es gibt genug Schilder, die dafür eleminiert werden könnten.
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Geschichten aus dem Madeira der 70er Jahre
erlebt von einer deutschen Auswanderin
Es war in der Vorweihnachtszeit. Funchal hatte sich in diesem Dezember des Jahre 1979 ganz toll heraus geschmückt. Überall erklang Weihnachtsmusik und die Großfiguren auf der Avenida Arriaga erinnerten an Walt Disney.
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