Bundesfinanzminister greift in die Taschen der Fluggäste16.07.2010
Madeira (cl) Jetzt soll es den Flugtouristen nach dem Willen der Bunderegierung an die Geldbörse gehen. Finanzminister Schäuble hat entdeckt, dass Fluggäste leicht auszunehmen sind. Ab 2011, so der Wille des bundesdeutschen Schatzmeisters, soll jeder Fluggast 8 € beziehungsweise 26 €/45€ eine sogenannte Flugsteuer berappen. Wer also nach Madeira im Nonstop von einem deutschen Flughafen losfliegt, zahlt für sein Auslandsflugticket 26 €. Wer von einem deutschen Fluhafen zu einem anderen deutschen Flughafen und zurück düst, muss 26 € zahlen. Es kann passieren - das ist zur Zeit nicht geklärt - dass ein Passagier 8 € Euro auch für einen Auslandflug zahlen muss, wenn er zum Beispiel auf dem Weg nach Madeira ist. Die deutschen Flughäfen, besonders die in Grenznähe, befürchten einen Wettbewerbsnachteil und den damit verbundenen Verlust von Arbeitsplätzen. Auch die Chefs der Fluggesellschaften haben beim Finanzminister gegen diese protestiert. Bisher ohne Erfolg. Es sieht bis jetzt so aus, dass die Fluggesellschaften die neue Steuer an ihre Fluggäste 1 : 1 weitergeben werden.
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