| 31,1 Millionen für Madeira |
Hilfsgelder zur Behebung der Katastrophenschäden eingetroffenFunchal (20.04.2011) cl Die Europäische Union hat am 15. April 2011 an Madeira zur Regulierung der Schäden des Unwetters vom 20. Feburar 2010 insgesamt 31,1 Million Euro gezahlt. Dass das so lange gedauerten hat, lag an der Inselregierung. Wie das Madeira Magazin bereits berichtete, hat das Gouverno durch verspätete und darüber hinaus falsche Antragstellung selber an der Verzögerung der Auszahlung Schuld. Laut der Inselzeitung Diario wird das Geld vom Institut für Regionale Entwicklung verwaltet. Wie der Geldregen eingesetzt wird, hat der Diario nicht geschrieben. Nach wochenlangenl Regenfällen kam es in der Nacht des 20. Februar 2010 zu Erdrutschen und Flutwellen in den Flüssen. Es gab offiziell 42 Tote und zahlreiche Verletzte. In Serra de Aqua und an anderen Orten wurden zahlreiche Häuser zerstört. Außerdem fegte ein Sturm über die Insel weg. Riesige Wellen zerstörten unter anderen die Mauer des Lido zum Meer. Das Freibad in Funchal bleibt deshalb voraussichtlich in diesem Jahr geschlossen. Die Schäden bezifferte die Inselregierung mit über drei Milliarden Euro. Die EU hilft aus einem speziellen Fond mit drei Prozent der Schadenssumme. |



