Aktuell
Bombeiro-Kindern helfen PDF Drucken

Liebe Freunde der Bombeiro-Kinder auf Madeira.

02.06.2016
RIBEIRA BRAVA (cl) Es ist zwar noch nicht Weihnachten und die meisten denken derzeit nicht an das christliche Fest. Ich muss es im Interesse der Kinder der Feuerwehrmänner und -frauen aber tun, denn die Monate verrinnen schneller als man denkt. Auch im Jahr 2016 sieht es mit den Gehältern für die Brandschützer und Sanitäter nicht besser aus als in den Jahren zuvor. Noch immer erhalten die Lebensretten nicht ihr  zustehenden Gehaltes, weil der portugiesische Staat kein Geld hat.Die Firma BOS112 Risc-Management GmbH. hat 500 Euro gespendet (Siehe auch auf Weiterlesen)


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In der Rheinischen Post gefunden PDF Drucken
Flug-Storno – Gebühr ist nicht rechtens
(tmn) Airlines und Buchungsportale dürfen für die Stornierung eines Fluges keine Bearbeitungsgebühr verlangen. Es handele sich um ein gesetzliches Recht des Fluggastes, für das keine zusätzlichen Kosten berechnet werden dürften, informiert die Verbraucherzentrale Brandenburg. Ein entsprechendes Urteil hatte 2014 das Berliner Kammergericht gefällt (Az.: 5 U 2/12). In der Praxis fordern Fluggesellschaften und Portale für eine Flugstornierung oft eine pauschale Gebühr. Kunden sollten hartnäckig bleiben. Sie können für die Stornierung Musterbriefe der Verbraucherzentralen nutzen.
 
Kadetten interviewt PDF Drucken


"Madeira News" sprach mit Offiziersanwärtern auf dem Segelschulschiff "Gorch Fock"

Das Marineschiff befindet sich auf seiner 168. Auslands-Ausbildungsreise

FUNCHAL/MADEIRA (cl)  Eineinhalb Tage lang liegt der Stolz der deutschen Marine, das Segelschulschiff „Gorch Fock“, auf Reede vor der Inselhauptstadt Funchal. Die weiße Drei-Mast-Bark lockt viele Einwohner und Urlauber auf die Uferpromenade. Kräftige Winde haben dafür gesorgt, das der Großsegler schneller sein Ziel, die portugiesische Atlantikinsel, bei seiner 168. Auslands-Ausbildungsreise erreichte. Dann aber ging es endlich in den Hafen von Funchal. Nur wenige Meter vor dem gigantischen Bug des Kreuzfahrers „Mein Schiff 4“ bekam das Schulschiff seinen Platz am Kai zugewiesen.

Nachdem das Schiff sicher vertäut war, ergab sich die Gelegenheit, mit drei jungen Kadetten aus NRW zu sprechen. Insgesamt sind 108 angehende Marineoffiziere an Bord. Hauptgefreiter Maximilian Felix Ziprian(20) stammt aus Velbert und besuchte dort das Geschwister-Scholl-Gymnasium. „Da kommen gute Leute her“, meint er nicht ohne Stolz. Der Velberter ist seit dem 1. Oktober  2014 bei der Bundeswehr. Felix: „Zuerst als freiwillig Wehrdienstleistender, dann habe ich mich für die Offizierslaufbahn entschieden.“ Am 1. Juli 2015 kam er zur Marineschule Mürwik in Flensburg. Anfang September kam er als Obergefreiter in Dublin, der ersten Station der Reise, an Bord des Segelschulschiffes, wo den Kadetten eine Segelvorausbildung „verpasst“ wurde, wie Kapitänleutnant und Presseoffizier Thomas Miatke erklärte. Im Hafen der irischen Hauptstadt wurde den jungen Männern und Frauen das Entern in die Masten beigebracht „um sie bestmöglich auf ihre erste Seefahrt vorzubereiten.“

„An einem Strang“ mit seinen Kameraden an Bord zieht auch Gefreiter Simon Luckow (18) aus dem Kreis Wesel. „Ich bin aus Hiesfeld bei Dinslaken. Ich besuchte dort das GHZ-Gymnasium.“ Er sei durch seinen „besten Freund Julian“ zur Marine gekommen. „Bereut habe ich das bis heute nicht. Ich bin von Anfang an positiv auf meinen Dienst bei der Bundeswehr eingestellt.“ Allerdings hinderte diese Einstellung nichts daran, dass sich am Anfang der Seereise sein Magen schon mal „umdrehte“ und er „Neptun geopfert“ habe. „Da hatten wir aber Windstärke 8“, sagte er und forderte den Widerspruch seiner Kameraden heraus. „Das waren höchsten 5 bis 6, mehr nicht, erwiderten diese. Seine Seekrankheit gehöre der  Vergangenheit an. Inzwischen seien ihm Seemannsbeine gewachsen, meint er heute.

Der dritte im Bunde der NRW-Seilschaft ist Gefreiter David Dominik (19) aus Bottrop, wo er die Willi-Brandt-Gesamtschule besuchte und 2015 das Abitur machte. „Die Freiheit auf See bedeutet mir alles“ erklärt er, der ebenfalls durch einen Segelfreund zur Marine fand. „Diesen Teamgeist kann man nur auf einem solchen Schiff erfahren, da kann die Wirtschaft nicht mithalten“, ist er überzeugt. Er ist begeistert von der Hängematte: „Bei Seegang wird man schön in den Schlaf gewiegt.“ Darüber hinaus würde der Dienst an Bord den Menschen sehr zum Positiven prägen, ist er der Überzeugung. Dominik studiert Maschinenbau und möchte später möglichst auf eine Fregatte in die Schiffstechnik wechseln. Bis dahin gilt es aber noch pauken, büffeln und Deck schrubben.


 
Gorch Fock in Funchal PDF Drucken

Das deutsche Segelschulschiff "Gorch Fock" kommt nach Madeira

FUNCHAL/Bundesmarine (cl) Vom 2. bis zum 7. Oktober kommt die "Gorch Fock" im Laufe ihrer 168. Ausbildungsreise auch nach Madeira. Der erste Teil der Reise ging mit knapp 30 angehenden Sanitätsoffizieren in die schottische See. Geführt wird Deutschlands schwimmender Botschafter von Kommandant Kapitän zur See Nils Brandt.

Erste Nacht in der Hängematte


Nach den vielen neuen Eindrücken und Anforderungen ist es gut, dass in der ersten Nacht an Bord die See im Kattegat ruhig bleibt. "„Die Hängematte hat nur ganz leicht geschaukelt“", berichtet Matrose Sanitätsoffizieranwärter Johannes Schmidt. Der eingeschiffte Meteorologe Klaus Herbig sieht allerdings für die nächsten Tage im Skagerrak sieben Windstärken und mehrere Meter Wellenhöhe kommen.

Auf Seewache und in den verschiedenen Unterrichten lernen die angehenden Sanitätsoffiziere der Marine was es heißt, zur See zu fahren und dabei Wind und Wellen zu trotzen. Zudem erhalten sie einen Einblick in den Sanitätsdienst an Bord.

Manche haben ganz schön mit Seekrankheit zu kämpfen“, beschreibt Hauptgefreiter(Sanitätsoffizieranwärter) Julia Frey die Situation unter ihren Kameradinnen und Kameraden am dritten Tag. „Aber trotzdem beißen sie sich durch.“ In der Tat sieht man einigen im Skagerrak, nach einer Nacht mit sieben Windstärken und zwei Metern Wellenhöhe, die Übel- und Müdigkeit an. Aber niemand lässt sich unterkriegen.

„Medizin zur See“

Im Tagesdienst stehen Wache, etwa mit Segel setzen oder bergen, Dienst auf verschiedenen Posten oder die Unterrichte auf dem Plan. Flottillenarzt Dr. Dr. Margit C. Kollenda gibt aus der Sicht der Schiffsärztin einen Überblick über den Sanitätsdienst an Bord. „Schiffsarzt ist auch deshalb ein so hochinteressanter Dienstposten, weil man verschiedene Behandlungen aus dem gesamten Spektrum der Medizin durchführt“, erläutert die erfahrene Notfallmedizinerin. Dabei stehen alle Arten der medizinischen Grundversorgung, besonders allgemeinmedizinische, chirurgische und orthopädische Behandlungen, im Vordergrund.

In Lehrgängen zum Taucherarzt, Fliegerarzt, in Zahnmedizin, Telemedizin oder Tropenmedizin werden zusätzliche Kenntnisse erworben. Ein Schiffsarzt ist darüber hinaus präventiv–medizinisch tätig: Impfungen, regelmäßige Begutachtungen zur Borddienstverwendungsfähigkeit der Besatzungsmitglieder und Hygieneüberwachung von Kombüse, Proviant und Unterkunft. Er ist daneben, natürlich unter Wahrung der Schweigepflicht gegenüber seinen Patienten, enger Berater des Kommandanten in allen medizinischen und sanitätsdienstlichen Belangen. Und nicht zuletzt ist der Schiffsarzt auch für die regelmäßige Sanitätsausbildung der Besatzungsangehörigen verantwortlich.

Verschiedene Nationen auf der „Gorch Fock“

Im zweiten Abschnitt der AAR wird dann das Gros der Crew in zwei weiteren Törns von je etwa 110 Kadetten eingeschifft. Für den zweiten Törn geht es nach einer Segelvorausbildung im Hafen von Dublin über Funchal auf der Insel Madeira ins südspanische Cadiz. Der dritte und letzte Törn geht nach der Segelvorausbildung in Cadiz wieder auf Heimatkurs. Auf der Basis bilateraler Verträge sind wie üblich mehrere Kadetten anderer Nationen, beispielsweise aus Algerien, dem Libanon und aus Frankreich, in die Crew integriert, um ihre Ausbildung zum Marineoffizier zu erhalten.

 
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