Brände auf Madeira PDF Drucken

Inselregierung rief den Notstand aus

Drei Tote, 2 Verletzte und ein Vermisster werden offiziell gemeldet

Funchal (cl) Die Regierung von Madeira rief gestern den Notstand aus und alarmierte alle mittels Notfallplan zu informierenden Organisationen. Der Grund: Gleich an drei Stellen waren auf der Insel Brände ausgebrochen und zwar im Ortsteil Canhas in Funchal, in Ponta do Sol und in Campanário. Im Eisatz waren neben den Feuerwehren, die Polizei, die Streitkräfte, der Katastrophenschutz und das Rote Kreuz. Unterstützung fanden die Brandbekämpfer durch verschiedene Unternehmen.
Präsident Miguel Albuquerque benannte die Brandorte in Funchal. Das waren São Roque, Fundoa, Monte, Lombinho, Romeiras und Viveiros. Acht private Unternehmen unterstützten hier die Einsatzkräfte. Albuquerque: "Es gab keine Verletzten, Es mussten aber 200 Personen aus ihren Häusern evakuiert werden. Sie wurden in militärischen Unterkünften und in 30 anderen Institutionen untergebracht. 200 Personen wegen Verdacht auf Rauchgasvergiftung zur Vorsicht im Krankenhaus behandelt." Der Präsident fügte hinzu, dass die seit Wochen anhaltende trockene Wetterlage mit Temperaturen um die 38 Grad maßgeblich für die Schadfeuer verantwortlich sind. Auch der Autoverkehr sei beeinträchtigt gewesen.
Auch im Westen der Insel war die Feuerwehr damit beschäftigt, die Wohnhäuser vor den Flammen zu schützen. Der Inselchef lobte die Einsatzbereitschaft der Feuerwehr, ihre Kompetenz und Fähigkeit, die gefährlichen Situationen zu beherrschen.

 

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