In der Altstadt öffnen die ersten Restaurants
(cl/Turismo) Die Hotels auf der Insel blieben bei dem Unwetter am 20. Februar weitestgehend verschont. Nach Aussagen des Tursimo gibt es keine Probleme. Die ersten Restaurants in der Altstadt haben wieder geöffnet.Bemerkenswert ist die Nachbarschaftshilfe. Jeder hilft jedem. In Serra de Aqua haben Pioniere eine Brücke hergestellt. Trotzdem bleibt die Straße nach Encumeada weiterhin gesperrt.
Die Hotels haben nicht unter dem Unwetter gelitten. Es werden keine deutschen Touristen vermisst. In den Hotels seien sie sicher, vermeldet das Turismo. Auch der internationale Flughafen von Madeira ist wieder geöffnet. Auch der Hafen kann angelaufen werden. Die Hauptpriorität der Inselregierung ist es der Bevölkerung zu helfen. Besonders denjenigen, die ihre Häuser samt Hab und Gut verloren haben. Mit Hochdruck sind Unternehmen dabei, die von der Flut zerstörten Einrichtungen wie Straßen, Plätze und Brücken zu reparieren. Ein Großteil der Busverbindungen funktioniert wieder, es gibt jedoch Schwierigkeiten Ribeira Brava und Ponta de Sol zu erreichen.
Die Museen in Funchal haben wieder geöffnet und am kommenden Sonntag wird das erste Kreuzfahrtschiff nach dem Unwetter erwartet.
Am 28. Februar wird es eine Benefiz-Veranstaltung, eine Schau unter dem Namen "Eine Blume für Madeira" im Coliseu dos Recreios von SIC, einem privaten portugiesischen Fernsehsender, organisiert. Die Schau hat die Unterstützung des Präsidenten der Portugiesichen Republik und vershiedener Künstler. Die Einnahmen werden den Opfern der Ktastrophe zu Gute kommen.
Alle Schulen der Insel werden am kommen Montag wieder geöffnet. Auch er öffentliche Service wird wieder hochgefahren und wird bald wieder normal funktionieren.
Leider gibt es 600 Menschen in 193 Familien, die durch das Unwetter obdachlos wurden. Sie sind in Notunterkünften untergebracht.
Bis auf wenige kleine Gebiete funktioniert die Strom, Wasser und Telefonverbindung wieder.
Knapp eine Woche nach der Unwetterkatastrophe werden auf Madeira immer noch 18 Menschen vermisst. Die Zahl der Toten bezifferte der Regierungschef der autonomen portugiesischen Region, Alberto Joao Jardim, in der Nacht auf Freitag mit 41. Das verheerende Unwetter verursachte einen Schaden von über einer Milliarde Euro. Die Kosten für die Behebung der Schäden überstiegen fast den gesamten Jahreshaushalt der Insel. Die Europäische Union will der Ferieninsel mit finanziellen Mitteln helfen.
Der österreichische EU-Kommissar Johannes Hahn (Foto) kam vom 6. bis 7. März nach Madeira, um mit der Inselregierung den Umfang der benötigten finanziellen Hilfen zum Wiederaufbau auf Madeira zu besprechen.
Auf der Insel wurde ein international zugängiges Spendenkonto für die Opfer der Unwetterkatastrophe eingereichtet. Wer spenden möchte kann das über folgende Kontonummer tun: International Bank of Funchal with the IBAN PT
50003800011986711677151 and SWIFT CODE BNLFPTPL.